Handwerksberufe sind wieder im Kommen

Alte und neue Handwerksberufe liegen im Trend, wie an veröffentlichten Zahlen zu sehen ist. Viele junge Leute entscheiden sich wieder für eine Ausbildung in der traditionsreichen Branche. Denn gute Fachkräfte sind heiß begehrt, sowohl in den alt bekannten Handwerksbereichen als auch in Berufsbildern, die noch weniger bekannt sind. Unter den rund 100 anerkannten Ausbildungsberufen im Handwerk finden sich nun einige neue Berufsbilder wie das des Automobilmechatronikers. So befindet sich die Handwerksbrache immer auf dem Stand der Zeit, egal wie sie sich wandelt.

Sattler oder Friseur und noch viel mehr

In den letzten Jahren entschieden sich viele Auszubildende für eine Sattler-Ausbildung, die zu den eher seltenen und unbekannteren Feldern gehört. Die bekanntesten Berufe in der Handwerksbranche sind immer noch Friseur, Maler und Automechatroniker. Diese Berufe werden immer gefragt sein, da hier auch keine Maschinen die menschliche Arbeit ersetzen können. Eine qualifizierte Ausbildung ist unbedingt nötig, um ins Handwerk einzusteigen. Neben der berufsspezifischen Bildung sind heutzutage dringend IT-Kenntnisse unabdingbar, um gute Chancen zu haben. Unter der Mehrheit von Männern sind immer mehr junge Frauen im Handwerksbereich tätig. Unter den Selbständigen in dieser Branche ist mittlerweile sogar ein Viertel weiblichen Geschlechts.

Berufsbilder bekannter machen, um Auszubildende zu überzeugen

Zukünftige Schulabgänger sollten sich über die klassischen Ausbildungsberufe wie Bürokauffrau und Elektriker hinaus über die anderen Berufsbilder im Handwerksbereich informieren. Fragen wie “Was macht ein Dachdecker?” können sehr spannend sein und individuelle Perspektiven bieten. Später mit Meister zu studieren ist eine weitere Zukunftschance, die diese Branche eröffnet. Denn obwohl wir in einer modernen Zeit leben, wird Handgemachtes nie ganz aussterben. Umso begehrter sind seltenere Arbeitsfelder, wo Fachkräfte gerade Mangelware sind. Auch wenn E-Books beliebt sind, muss es daneben z.B. weiterhin Buchbilder geben. Sich über die berufsspezifischen Tätigkeiten und Anforderungen zu informieren und sogar die Entscheidung für eine Ausbildung im späteren Traumjob zu treffen kann jungen Menschen nur Vorteile bringen, denn mit einer Meistertitel, oder Fachabitur kann anschließend auch noch ein Studium absolviert werden.

Beitrag von

The author didn‘t add any Information to his profile yet.
© 2012 Copyright - FS-Geologie.de - Alle Rechte vorbehalten.